RES165 Es geht weiter

Knapp anderthalb Jahre habt ihr nichts von uns gehört, da habe ich mich einfach mit meinem Chef, Henning Krause, der gar nicht mein Chef ist, zusammengesetzt und besprochen, wie die ersten sieben Jahre waren und wie die nächsten Jahre aussehen sollen.

Darin: Wissenschaft auf die Ohren, ein Reiseführer durch die Welt der WissenschaftspodcastsWrint WissenschaftHundertachtzig Grad99% InvisibleFinding van GoghRES125 Über die Gesetze der NaturCISPAHereon

Die nächste Folge mit ordentlich Wissenschaft gibt es in einer Woche – und danach geht es monatlich weiter. Neu: Wir sind jetzt auch auf Spotify.

Download: mp3 (17 MB)     m4a (15 MB)     opus (9 MB)    

Veröffentlicht am 23.04.2021
Dauer: 37 Minuten
Lizenz: CC-BY 4.0
Downloads: 18.400

Mehr zum Thema:
22 Das erste Jahr
41 Paläontologie mit Nizar Ibrahim
74 Eine Million Downloads
75 Alexander Gerst
95 Die PTB und die neuen Einheiten
110 Quantenphysik
121 Klangkünstler Gerriet K. Sharma
125 Über die Gesetze der Natur

Themen:   Podcast   Resonator   Helmholtz  

Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "165 Es geht weiter". 23.04.2021, https://resonator-podcast.de/2021/res165-es-geht-weiter/ (CC-BY 4.0)

Impressum | Datenschutz

29 Gedanken zu „RES165 Es geht weiter“

  1. Schön dass es Resonator wieder gibt. Von Spotify halte ich absolut gar nichts. Sogar für Kontentschffende schädlich. Aber gut, das ist eure Entscheidung.

  2. Ein Themenspecial „Klimawissenschaft“ fände ich toll. Aber bitte anspruchsvoll. Die Basis kennen die Hörer*innen eh schon. Vorbild könnte der tolle Podcast von omega tau zur Klimaphysik sein. Folge 365.

  3. Im Gespräch mit Henning Krause hast Du indirekt angedeutet, dass man diesen Rückkanal auch für Themenwünsche nutzen könnte. Hier ist so ein Wunsch: Was forschen eigentlich Statistiker? Also, wo verläuft die Forschungsfront im mathematischen Unterbereich Statistik?

    Lass mich den Wunsch etwas erklären: Ich bin theoretischer Physiker und war in meiner wissenschaftlichen Berufsphase bei der GSI in Darmstadt (vor vielen, vielen Jahren…) Intensiv-Statistikanwender. Also mit allen mathematischen Instrumenten in der Statistik kenne ich mich richtig gut aus. Das hat mir auch den Wechsel in die Finanzindustrie ermöglicht, wo ich seit etlichen Jahren statistische Modelle für das Risikomanagement weiter entwickele. Die Weiterentwicklung bezieht sich aber nur auf die Modelle und die Risikodaten, nicht auf die darunterliegende Statistik.

    Die Statistik erscheint für mich wie ein abgeschlossener, vollständiger Werkzeugkasten den man erlernen und dann als Physiker, Risikomodellierer, Epidemiologe usw. benutzen kann. Aber ich weiß natürlich, dass Statistik auch ein Forschungsfeld ist – aber ich habe keine Ahnung, woran Mathematiker in der Fachrichtung Statistik eigentlich forschen. Als Intensivanwender des etablierten Statistik-Werkzeugkastens würde mich das aber wirklich interessieren.

    Zudem sind wir in einer Zeit wo die gesamte Bevölkerung dank Corona wider Willen zu Hobbystatistikern wird ohne es zu verstehen. Jeder redet von R-Werten, Inzidenzwerten usw. Ich denke, der allergrößte Teil der Leute kennt nicht mal den Unterschied zwischen Median und Mittelwert (und interessiert sich auch nicht dafür), aber das ist ein anderes Problem – man sollte den Leuten in der Schule vielleicht keine Trigonometrie oder Infinitesimalrechnung beibringen, sondern Statistik, denn Statistik wird ihnen im späteren Leben JEDEN TAG begegnen und sie können nicht damit umgehen. Genauso wenig können die meisten Menschen mit Risiken umgehen, aber das ist eine andere und vielleicht eher evolutionsbiologische oder psychologische Frage (wann kommt endlich Dein 3-Stunden-Interview mit Gerd Gigerenzer?).

    1. Lieber Stefan,

      ein Interview zum Thema Statistik fände ich auch super. Am besten mit konkreten Beispielen und wo man sich im Alltag irrt. Einen Podcast zu dem Thema Risikoforschung gibt es schon vom Kollegen Pritlove. FG068 Risikoforschung Podcast Forschergeist

      Liebe Grüße, Tim

    2. „Was forschen eigentlich Statistiker?“

      Witzigerweise habe ich exakt diese Sendung schon vor einem halben Jahr mit Dominik Liebl für Wrint aufgenommen gehabt, aber das war dermaßen hart ausgefranst, dass wir uns verabrdet haben, die nochmal neu aufzunehmen 😀

  4. Hey Holgi!
    Sehr schön, wieder mit neuen Folgen rechnen zu können, diesen Podcast habe ich aufrichtig vermisst.
    Danke!
    Viele Grüße,
    Ingo

  5. Sehr schön – und Mut zu komplizierten und auch längeren Folgen. Pause und zurückspulen geht immer. Abbrechen auch. Ich bin es nur leid, immer nur seichtes (nicht hier!) vorgekautes wie im TV zu bekommen, was eben nicht in die Tiefe geht – man will den Zuschauer ja nicht überfordern…. genau deswegen bin ich auch zu Podcasts gekommen, weil da der Timeslot keine Rolle spielt – und der Erfolg auch des Corona-Podcasts gibt dem doch Recht. Ich hoffe auch da lernen sie etwas dazu. Ich halte dieses immer wieder vorgetragene Mantra, der Hörer habe nur eine Aufmerksamkeitsspanne von 5min, für Unsinn. Klar gibt es die auch, aber wir sollten uns nicht am Tiefsten Niveau orientieren.
    Bezüglich „der Chef will auch mal in den Podcast“… auch dazu rege ich an, mehr Folgen mit mehreren Leuten zu machen. Oder halt in Einzelfolgen. Omega Tau macht es vor, da gibt es auch 3h Folgen mit dann 4 Interviewpartnern zum übergreifenden Thema. Nein, keine Diskussionsrunde, sondern hintereinander.
    Zu Themen: Klima geht immer, aber ich finde auch Grundlagenforschung so wichtig, wo eben aktuell noch nichts bei rausfällt. Oder auch gern Nachbetrachtung – was gibts denn jetzt alles von der Polarstern? Fusion geht auch immer, die Wendelstein-Folge ist nun auch schon einige Jahre her, was gibts da neues? CERN und ITER ist wer anders, aber vielleicht kann man trotzdem darüber berichten, was die so machen? (Ja ich weiß, daß es auch eine Tokamak-Folge gab)
    Aktuell gibts grad ein „Problem“ mit Myonen, erklärt nochmal das Standardmodell (ja ich weiß, da kommt eine Folge, Holger hat schon geteasert) – ich finde auch den aktuellen Fokus zu behalten immer wichtig – Wie auch Gravitationswellen rechtzeitig thematisiert wurden hier.
    Was ist nun mit Elementen >118? Oder sind wir da doch fertig mit Oganesson.
    Die Politik trötet gerade mächtig Richtung Wasserstoffautos, aber ist das wirklich besser als BEV?

    Ich weiß nicht, wie die Kosten so sind, aber ich glaube eher, sie unterscheiden sich dann insgesamt nicht wesentlich, ob es nun eine 1h oder eine 3h-Folge geworden ist. Ihr habt in den Folgen durch die vielen Bereiche natürlich ein Problem, denn ihr wollt sie alle gleich zu Wort kommen lassen bzw gerade in den ersten Folgen alle mal einzeln vorzustellen, weil eben keiner wichtiger als der andere ist.

    PS: Hier gibts 2x ein Häkchen für eMail-Benachrichtigung, einmal engl. einmal deutsch.

    1. Zu Wendelstein und Fusion allgemein kann ich nur zustimmen,
      über die Folge 32 mit Herrn Klinger bin ich selbst erst auf diesen Podcast gestoßen.

      Das könnte aber jetzt natürlich durch den Austritt des IPPs schwieriger werden.

    2. >PS: Hier gibts 2x ein Häkchen für eMail-Benachrichtigung, einmal engl. einmal deutsch.

      Und keiner funktionier! 😉
      Die Kommentare hier nach dem lese ich jetzt nur, weil ich wieder auf die Seite gegangen bin.

  6. Sehr schön, dass es wieder weitergeht! 🙂

    Bitte stelle Benjamin Klusemann vom Hereon die Frage: Was ist Kontinuumsmechanik?

    Hintergrund: Hab selbst nen paar Jahre in der Nähe der Kontinuumsmechanik in der Wissenschaft gearbeitet und die Kontinuumsmechanik ist mir immer noch ein großes Rätsel.

    Viele Grüße

  7. Toll, dass es (endlich) weitergeht!

    Ihr habt mir einen gehörigen Schreck eingejagt, klang der Anfang der Episode doch so, als ob jetzt alles anders sein müsse, weil man ja nicht auf der Stelle treten dürfe. Das Format als Gesprächs-Podcast gefällt mir hervorragend und besetzt für mich persönlich den „Sweet Spot“ zwischen aufwändig produzierten Sendungen mit hoher Informationsdichte (Deutschlandfunk Hintergrund), die dann aber volle Konzentration erfordern, und eher unterhaltungslastigen Sendungen, bei denen außer Späßen dann halt wenig im Kopf hängen bleibt. Stattdessen war der Resonator für mich schon mehrfach eine Anregung, mich mit den besprochenen Themen im Nachgang weiter zu beschäftigen.

    Deswegen: Danke, dass ihr das macht – ich empfinde dieses Projekt als sinn- und wertvolle Investition von Steuergeldern.

  8. Es freut mich dass der Podcast nun doch nicht eingestellt wurde und in gewohnter Weise weitergeht.
    (Die schwachen Lebenszeichen im Sinne von „habt noch etwas Geduld, wir überlegen wie es weitergeht“ alle paar Monate auf twitter haben mich zwischenzeitlich wirklich daran zweifeln lassen.)

    Das die langen Folgen beibehalten werden finde ich auch super, denn das ist (imo) doch auch der Reiz dieses Podcasts, dass Leute, die wirklich tief in ihrem Fachgebiet stecken und dafür brennen auch mal tiefer in die Materie eindringen können (mit Holger Klein als Repräsentant für uns Zuhörer, um aufzupassen das es trotzdem verständlich bleibt).
    Von mir aus könnt ihr auch öfters mal die 2h Marke knacken, lange langweilige Zugfahrten und Wanderungen gibt es immer.

    Ich bin recht spät eingestiegen und möchte mich jetzt nicht unbedingt kategorisch rückwärts bis 2013 durchs Archiv hören, hat jemand Vorschläge / Lieblingsfolgen unter den langen ~sub-70er Folgen?

  9. Schön, dass es endlich weiter geht!
    Und bitte holt den Nizar Ibrahim wieder ins Gespräch!
    Die Folge damals mit ihm war toll und hat mich zum Resonator gebracht. Und der Resonator hat mich zu Wrint gebracht. Mir würde schon was fehlen, wenn das nicht passiert wäre. Außerdem sind Dinos einfach klasse. 🙂
    Danke und Grüße
    Christian

  10. Ach und ein anderes schönes Thema ist der Boden. Böden sind so wichtig für uns Menschen und wir gehen so schlecht mit ihnen um. Neben Klima und Biodiversität führt der Boden, als wichtige Ressource, eigentlich immer ein Schattendasein. Ganz zu Unrecht. Am UFZ gibt’s doch BodenforscherInnen, die da sicher interessantes zu erzählen haben.

  11. Moin,
    schön, dass es weitergeht. „Schnipsel und Häppchen“ überlassen Sie bitte anderen. Dieser Podcast ist eben deshalb wertvoll, weil man hier ausführliche Informationen bekommt, nicht so auf zwei Minuten verkürzte Rundfunk Schnipsel, die allein schon deshalb oft falsch sind, weil es in der Kürze der Zeit ganz einfach unmöglich ist, komplexe Zusammenhänge zur erklären.

    Ganz wichtig finde ich auch, dass Holder Klein nachbohrt, wenn es unverständlich oder unlogisch wird! Wichtig ist ja nicht, alles zu wissen und zu verstehen, sondern im richtigen Moment die richtigen Fragen zu stellen. Und wenn das dann zwei Stunden dauert: Gern!

    Zu Themen:

    Auch ich hätte gern ein Update zur Kernfusion. Herr Klein hatte ja vor langer Zeit bereits etwas zu Wendelstein 7x gemacht,- aber die müßten ja inzwischen etwas weiter sein. Gerade deren Kommunikation hat ein hohes Optimierungspotial, laut deren Website haben die den letzten Milestone 2020 gehabt:

    Weiterer Themwunsch:
    Elektomobilität. Hier ist mir absolut unklar, wie die Stromnetze die benötigten Ladeleistungen bereit stellen stellen können. Letzlich muß ja genau die Energie, die jetzt jeden Tag als fossiler Brennstoff benutzt wird, dann als elektrische Strom bereitgestellt werden.
    Würde man alle KFZ ur in DE elektrisch betreiben, sieht es so aus:
    Bedarf zusätzlich E-Autos 568 tera Wattstunden
    Dezeitige Gesamtleistung aller Kraftwerke: 539 tera Wattstunden

    Da paßt etwas nicht…

    Ich freue mich also auf neue Resonator-Folgen!

    EKO

  12. Großes Kino, vielen Dank Holger.
    Im März 2020 machte eine Freundin mich auf die Folge zu Alexander Gerst aufmerksam. In den folgenden Monaten habe ich die letzten vorausgehenden 7 Jahre inhaliert. Sehr cool!
    Keine Sorge um die Frauenquote, das wird in der nächsten Generation besser werden. Manche Entwicklungen dauern einfach etwas länger, von beiden Seiten. Das ich studieren konnte war ein (kleiner) Kampf mit meinen Eltern – zu einer Zeit, in der Vergewaltigung in der Ehe als Straftat _nicht_ anerkannt wurde. Heute muss „Frau“ solche Grenzüberschreitung nicht mehr akzeptieren.
    Diese und viele weitere Einschränkungen sind heute offiziell nicht mehr vorhanden, aber vielleicht noch in den Köpfen als Normvorstellung. Was ist Normal? Die Normalität verschiebt sich und in hundert Jahren werden die Kinder _nur_ im Geschichtsunterricht von einer „Frauenquote“ hören … hoffe ich.

  13. Ich danke Euch für die sehr guten und informativen, bisher erschienenen Resonator-Folgen und ich freue mich auf die Fortsetzungen. Vielen Dank für die gute und erfolgreiche Wissenschaftskommunikation. Weiter so!

  14. Super, es geht weiter! Einer meiner Lieblingspodcasts. Immer interessante Themen und Menschen. UNd Holger! Freut mich sehr, dass es weiter geht.

    Zum Thema Community:
    Ich habe etwas länger suchen müssen um die „Community“ zu erreichen. Eigentlich habe ich sie nicht erreicht, denn das hier würde ich nicht „Community“ nennen. Es ist eine Kommentarseite zu einer bestimmten Sendung. Falls ihr wirklich Interesse an einer aktiven Community habt, wäre ein echtes Board mit verschiedenen Themen und freier Diskussion wohl besser. Sehr gut macht das zum Beispiel „Urknall Weltall und das Leben“. Macht aber nur dann Sinn, wenn auch ein paar von euch dabei sind, denn man wünscht sich ja immer auch mit den Menschen zu kommunizieren, die im Podcast vorkommen.

    Ich fand die Folgen zur Hardcore Physik auch alle sehr gut. Solche Folgen gerne mehr und länger. Und geil war auch die Folge über Künstliche Intelligenz.

    Hier noch ein paar Themenvorschläge:
    – Aktuelle Forschung zu Gravitationswellen – was macht man damit eigentlich?
    – Exoplaneten – aktueller Stand (gibt auch viele Frauen hier 🙂
    – Wissenschaft mit Jungen Menschen – Interview mit KP Haupt von der SFN Kassel zum Beispiel. Er nimmt mit seinen Jugendlichen an Jugend forscht teil und ist sehr erfolgreich
    – KI in der Praxis, was macht man in der Wissenschaft damit wirklich (Helmholtz international Lab z.B.)
    – Zaubern mit Mikroben (Katja Bühler) finde ich super, das wäre ein interessantes Thema
    – Irgendwas über die Tiefsee
    Ach, es gibt so viele interessante Themen 🙂
    Gruß
    Bernd

  15. Moin in die Runde!

    Ich freue mich sehr darüber, dass der podcast weiter geht! Ich habe so sehr viele Themen und Bereiche entdeckt, die ich entweder nicht kannte oder für nicht sooo interessant gehalten habe. Dann aber jemanden zu hören, der für sein Thema brennt und einfach mal erzählen kann ist dann umso besser. Ich habe kein Problem damit, wenn eine Folge eine zwei oder mehrere Stunden geht, man kann pausieren oder nochmal nachhören.
    Macht weiter so!

  16. Resonanz für Resonator!!!
    Kann mich meinen lobenden Vorrednern nur anschliessen!
    Wunderbar, den Resonator wieder im Podcatcher zu aktivieren. 🙂
    Ich bin in einer instabilen Welt sehr dankbar fuer derartige Informationsquellen. (aka „Pay the man“)
    Viel Erfolg und beste Wuensche!

  17. das ist eine gute Nachricht zum jahr 2021.
    Es geht weiter:

    ich selbst bin in der Minderheit un d kopiere die MP3-Dateien auf den Rechner (das mache ich so bei jedem von mir gewünschten Audiobeitrag)
    Hintergrund:
    ich höre das fast ausschliesslich beim Radeln (Arbeitsweg, der ist lang genug um Zeit auch für lange Folgen zu haben). da ist mir die Technik speziell bei Regenwetter zu empfindlich und ein billiger MP3-Abspieler kann da problemlos nass werden und damit kaputtgehen.
    ja: ich schneide mir die Folgen stets in 20-30Minuten Schnipsel und habe so eigene kleine Folgen da die billigen Abspieler sich die Stop-Stelle nicht merken. Klappt.
    Selbst den Begriff Podcast verwende ich eigentlich selten, eher „Audiobeitrag“ (Podcast hat sich als Begriff zwar vergleichbar wie Tempo verselbstständigt, kommt aber im Ursprung direkt von Apple mit dem I-Pod. Aber Podcast ist ja nicht auf apple beschränkt)

    Resonator empfinde ich als Erweiterung etwa zu Minkorrekt. Dort ist es unterhaltsamer aber geht nicht in die Tiefe. Hier ist dann die Erwartung weil „echte“ Beteiligte in der Unterhaltung teilnehmen, dass die inhaltliche Tiefe extremer ist. perfekt.

    weil das Thema Divers und Gender extra erwähnt wurde.
    ich betrachte das Geschlecht der Gesprächspartner als vollkommen unwichtig. Es soll ja speziell nicht das Geschlecht hervorgehoben werden, sondern das Thema. Es sind zwar Frauenstimmen von der Tonlage angenehmer, aber wegen der fehlenden Tiefe vor allem mit Hintergrundgeräusch durch Strassenverkehr schwieriger zu verstehen. Ich mache dann halt lauter.
    Gender ist mir auch total egal. Das ist so wie bei jedem Dialekt. Solange Verständigung möglich ist darf der Gesprächspartner auch Sächsisch Friesisch oder Bayrisch labern.

    1. Ich freue mich auf neue Podcasts und v.a. lange ausführliche Beiträge. Allerdings ist der Gendersprech unerträglich und ich würde mich freuen, wenn man bei konventioneller Sprechweise bleiben könnte.

      1. Die gendergerechte Sprache dient dazu, alle Geschlechter anzusprechen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ja gezeigt, dass z.B. Mädchen sich weniger angesprochen fühlen, wenn sie etwa den Satz lesen „Jeder kann Astronaut werden“. Unser Podcast dient aber eben genau dazu, solche Berufsbild-Faszination an alle jungen Leute zu vermitteln. Und da können und wollen wir nicht die Hälfte der Bevölkerung ausschließen. Wir werden daher nicht auf eine inklusive Sprechweise verzichten, die insbesondere auch junge Frauen direkt anspricht und ihnen zeigt, dass wir uns freuen, wenn sie eine wissenschaftliche Karriere anstreben. Ebenso wichtig ist es uns, die insbesondere weiblichen Rollenvorbilder (auch sprachlich) sichtbar zu machen. Wenn Sie dies wirklich „unerträglich“ finden, tut es uns sehr leid, Sie als Hörer zu verlieren.

        1. Hinweis:
          die Verwendung von (Beispiel)
          „Täter und Täterinnen“ klingt als neuer Dialekt vernünftiger als etwa
          „Täter und -innen“ oder gar
          „Täter-innen“

          Wobei es eigentlich mir als Hörer auch wieder egal ist: wenn jemand sächsisch spricht klingt dies eben auch lustig. Es darf nur nicht so lustig wirken, dass der Inhalt verloren geht beim Hörgenuss.

          Dialekt zu sprechen ist interessant wenn es um Sprache als Thema geht.
          Ausser es ist mein Muttersprachdialekt, denn den verwende ich im Alltag. Nein: das ist kein Vorschlag nun jedes Thema in dutzenden Dialekten herzustellen.
          Einfach so produzieren wie es beliebt, kann auch englisch sein, dann aber langsamer.

  18. Eine Helmholtzseite die ich regelmäßig aufrufe, ist der „Dürremonitor“.
    Vlt. ist mir da schon eine entsprechende Folge durchgerutscht.
    Ansonsten möchte ich das mal hier anregen, dass die Arbeit dahinter bestimmt auch einen Podcast wert ist.

    1. der Vorschlag ist gut.

      das ist auch geeignet um evtl. kurze Folgen sehr regelmässig reinzuschieben wenn sich mögliche Änderungen darstellen.

Schreibe einen Kommentar

Datenschutzhinweise: Wir speichern beim Kommentieren keine IP-Adressen, Sie können bei Name und E-Mailadresse gerne Pseudonyme verwenden. Weitere Informationen und Widerspruchsmöglichkeiten gibt es in unserer Datenschutzerklärung.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.