RES116 Zum Stand der Energiewende

Solarspeicherpark KIT-Campus Nord

Ich bin zum Karlsruher Institut für Technologie gefahren, um dessen Präsidenten Holger Hanselka zu fragen, wie weit wir in der Bundesrepublik mit der Energiewende seien. Wie immer in der Wissenschaft ist die Antwort nicht ganz so einfach und hängt vom Standpunkt ab. Betrachten wir ausschließlich die Stromerzeugung, sind wir mit 30% genau auf Kurs. Betrachten wir den Wunsch, zu 100% regenerative Energien zu verwenden, sind wir meilenweit vom Ziel entfernt.

Wir reden über die Industrialisierung, Logistik, SpannungsebenenFukushima, den Klimawandel, das CO2-Ziel der Bundesrepublik, Technikfolgenabschätzung (eine Resonator-Sendung zum Thema), die Energieversorgung der Zukunft, Heizungen, Mobilität und Antriebssysteme. Ich lerne, dass die größte Hürde auf dem Weg zur Energiewende unser derzeitiges Unvermögen ist, Energieversorgung dezentral zu denken – und als wir so weit waren, tiefer in die Details zu gehen, war unsere Zeit leider schon um.

Download: mp3 (14 MB)     m4a (12 MB)     opus (7 MB)    

Veröffentlicht am 18.08.2017
Dauer: 30 Minuten
Lizenz: CC-BY 4.0
Downloads: 43.937

Mehr zum Thema:
23 Das KIT
24 Strom-Forscher Thomas Leibfried
25 Armin Grunwald und die Zukünfte

Themen:   Politik   KIT   Energiewende   Energie   Umwelt  

Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "116 Zum Stand der Energiewende". 18.08.2017, https://resonator-podcast.de/2017/res116-zum-stand-der-energiewende/ (CC-BY 4.0)

Impressum | Datenschutz

Ein Gedanke zu „RES116 Zum Stand der Energiewende“

  1. Eine sehr spannende Folge, hat mir gut gefallen. Was ich mich allerdings frage ist, wie wir es schaffen wollen, allein die restlichen 70% des Strombedarfs durch regenerative Energien zu decken. Das Ausbautempo in diesem Bereich nimmt ja schon lange wieder ab. Vielleicht könnt ihr in den nächsten Folgen näher drauf eingehen.
    Und noch etwas anderes: Gibt es eigentlich ernsthafte Anstrengungen in Deutschland, die sich mit der Umsetzung/den Einsatz von Hubspeicherkraftwerken als Energiespeicher beschäftigen? Nicht nur Wasserkraftwerke, sondern auch Anhebung/Absenkung von festen Stoffen. Das könnte zum Beispiel in alten Kühltürmen oder mit Gestein im Gebirge funktionieren. Ich habe dazu unter anderem hier gelesen: http://www.hubspeicher.de und finde die Ideen aus physikalischer Sicht eigentlich recht einleuchtend.

Schreibe einen Kommentar

Datenschutzhinweise: Wir speichern beim Kommentieren keine IP-Adressen, Sie können bei Name und E-Mailadresse gerne Pseudonyme verwenden. Weitere Informationen und Widerspruchsmöglichkeiten gibt es in unserer Datenschutzerklärung.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.