RES012 Das Helmholtz-Zentrum Berlin


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In Berlin gibt es ein zweigeteiltes Helmholtz-Zetrum. Ein Teil steht in Wannsee, ich bin hingefahren und habe mir von Presseprecherin Ina Helms erzählen lassen, welche Art Forschung am HZB betrieben wird.
Wir plaudern über Atomkraftwerke, Forschungsreaktoren, Kernspaltung, Neutronen, Druckbehälter, Steuerstäbe, über einen Berylliumreflektor, Lichtleiter, Neutronenleiter, den Forschungsreaktor München, die Europäische Spallationsquelle in Lund, den anderen Teil des HZB in Adlershof (wo Synchrotron BESSY steht), Photonen, solare Brennstoffe, Dünnschichtmaterialien, über die TU-Berlin, das Photovoltaik-Kompetenzzentrum, Silicium, CIS-Solarzellen, das Max-Born-Institut, über magnetische Monopole, von denen Alan Tennant in diesem Video erzählt und über Topologische Isolatoren.

Und noch ein Video: Alles wichtige über den Forschungsreaktor BER II in zwei Minuten

Im nächsten Resonator geht es dann konkret um die erwähnten solaren Brennstoffe. Mit dieser Folge wechseln wir vom Themenbereich “Demografischer Wandel” in den Bereich “Energiewende und Klimawandel”, auch wenn wir später nochmal in den ersten zurückkehren werden.

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Veröffentlicht am 09.08.2013
Dauer: 16 Minuten
Lizenz: CC-BY 4.0

Mehr zum Thema:
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Themen:   HZB   Meterialforschung   Kurzfolge   Energiewende   Energie  

Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "RES012 Das Helmholtz-Zentrum Berlin". 09.08.2013, https://resonator-podcast.de/2013/res012-das-helmholtz-zentrum-berlin/ (CC-BY 4.0)

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3 Gedanken zu „RES012 Das Helmholtz-Zentrum Berlin“

  1. Es gab doch mal Berichte, dass an dem Reaktor was funktionell kaputt ist – So weit ich weiß gibt es da Risse. Außerdem war Asse II auch ein Helmholtz-Objekt.

    1. Die Asse (https://de.wikipedia.org/wiki/Forschungsbergwerk_Asse) wurde vom Helmholtz-Zentrum München (https://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz-Zentrum_M%C3%BCnchen) betrieben, das damals noch unter dem Namen GSF–Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (gegründet als Gesellschaft für Strahlenforschung mbH, GSF) trug. Mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat das nichts zu tun, nur das beide Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft sind. Der Bund hat dann die Zuständigkeit für die Asse an das Bundesamt für Strahlenschutz übertragen (http://www.helmholtz-muenchen.de/news/pressemitteilungen-archiv/2008/pressemitteilung/article/18171/index.html). Zu den angeblichen Rissen siehe https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=13288&sprache=en&typoid=1 und https://www.helmholtz-berlin.de/zentrum/grossgeraete/ber2/faq_de.html

  2. Hi Holgi, Henning und wer da noch daran beteiligt ist,
    ich bin Physiker und kenne bereits den Raumzeitpodcast von Tim und wollte dir eine Rückmeldung zu deinem neuen Projekt geben.
    Anders als bei Raumzeit, bin ich nur Oberflächlich mit den Themen des Resonators vertraut.

    Man merkt bei dir, dass du jahrelange Erfahrung mit Medien/Radio sammeln konntest. Der ganze Podcast wirkt sehr professionell und besonders die kurzen Beiträge fallen hierbei auf, wobei ich die langen Feeds natürlich lieber höre.

    Die Kleinen eignen sich ganz gut, um einen Überblick über einzelne Standorte etc. zu bekommen. Die Großen um Forschungsschwerpunkte besser zu verstehen.

    Ich mag auch die offene Art, wie Fragen gestellt werden, bzw. wie deine Kommentare das Gespräch fördern. Manchmal denke ich mir, dass ich die Antwort kennen würde, allerdings kommt es immer wieder dazu, dass ich einen Fehler in meinem Weltbild entdecke oder Nebenbemerkungen des Interviewten neue Informationen hervorbringen.
    Ich finde diese Art optimal, um möglichst viel zu erfahren.

    Zu der Wirkung auf mich:
    Mir war der Name Helmoltz-Gemeinschaft bekannt, allerdings wusste ich -anders als z.B. bei den Max-Planck-Instituten- nicht wofür dieser stand. Dies hat sich geändert und inzwischen ist mir bewusst geworden, was damit verbunden ist. Da war RES001 sehr hilfreich.

    Daneben lerne ich natürlich auch die Forschung selbst und die Bedeutung für die Gesellschaft kennen.

    Ich gehe davon aus, dass die Wirkung für Nicht-Naturwissenschaftler stärker ist.

    Ich hoffe, dass dieser Podcast noch lange erhalten bleibt und ich meinen Wissenshorizont damit erweitern kann.

    Viele Grüße

    Timo

    PS: Bei Raumzeit gefallen mir ebenfalls kleinere Nebenbemerkungen, so erfährt man unter Anderem, dass die ISS zwei Arten von Trinkwasser besitzt. Einmal nach russischem und einmal nach US-Rezept. Dies wäre zu unbedeutend für jede andere Publikationsform, obwohl es dem Ganzen eine greifbare, menschliche Komponente gibt.

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