RES187 Klimasichere Kommunen und Städte

Im Juli 2021 gab es in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Flutkatastrophe, die neben der Sturmflut 1962 und dem Elbehochwasser 2002 zu den größten Naturkatastrophen seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland gehört.

Das Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung hat mich außer der Reihe eingeladen, mit Christian Kuhlicke zu reden. Der leitet die Arbeitsgruppe Umweltrisiken und Extremereignisse im Department für Stadt- und Umweltsoziologie, hat nur 24 Stunden nach der Flut, zusammen mit einer Reihe Kolleginnen und Kollegen, Fünf Prinzipien für klimasichere Kommunen und Städte veröffentlich und ist außerdem beteiligt am Projekt „Klima-Anpassung Hochwasser und Resilienz“ (KAHR) des Bundesforschungsministeriums.

Darin: Rheinhochwasser 1993, Hochwasser-Direktive, Hochwasser-Risikokarte, Liste der Hochwasserereignisse an der Ahr, Schwammstädte, Wasserhaushaltsgesetz, Jährlichkeit, Gefahrenkarte RLP, Hochwasser​Kompetenz​Centrum

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Veröffentlicht am 22.06.2022
Dauer: 53 Minuten
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Mehr zum Thema:
7 Das UFZ in Leipzig
9 Christian Kuhlicke und das Hochwasser (Sondersendung)

Themen:   Hochwasser   Sozialwissenschaften   Wasser   Klimakrise   UFZ   Klima  

Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "187 RES187 Klimasichere Kommunen und Städte". 22.06.2022, https://resonator-podcast.de/2022/res187-klimasichere-kommunen-und-staedte/ (CC-BY 4.0)

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3 Gedanken zu „RES187 Klimasichere Kommunen und Städte“

  1. Die Idee der begrünten Dächer ist ja ganz gut – hatten wir auch schon mal.
    Nur möchte man da inzwischen Solarzellen haben.

    Da beißen sich die Nutzungsszenarien sich irgendwie.

    Zumal bei der inzwischen trockenen Witterung in (Ost-?)Deutschland auch ein großer Wartungsaufwand notwendig wird. Wasser wird knapp.
    Auch wieder nicht so ideal.

    Aber alles leicht gesagt…

    Das Ahrtal hat noch eine geografische Besonderheit.
    Da hilft das alles nicht – da könnte es ökonomischer sein, nicht wieder aufzubauen.
    So weh das auch manchen Menschen tun mag.
    Um die Gefahr wusste man schon, als man über die Gelder abgestimmt hat und sich für den Nürburgring entschieden hat.

    Weggespülte Straßen, überflutete Tallagen und Untersspülungen hatten wir schon 2002 beim Muldehochwasser.
    Was haben wir gelernt?
    Wiederaufbau. An einigen Stellen hat man genau gewusst, dass kein Schutz möglich ist.
    Jene Gebäude wurden 2013 wieder überflutet.
    Gelernt hat man erst, als die Versicherung nicht mehr gezahlt hat…
    Hätte man allen Beteiligten ersparen können. Auch in Bezug auf die Gesellschaftskosten (Umwelt; Arbeitskraft, die woanders sinnvoller eingesetzt hätte werden können, Erlebnis der zweiten Überflutung).

    Ich verstehe nicht, wieso man da nicht hingehen kann und den Wiederaufbau wissenschaftlich(!) hinterfragen und ggf. stoppen kann. Idealerweise mit dem Angebot einer Ausweichstelle.

    Nun wurde nur über Hochwasser gesprochen.
    Wie sieht es mit Stürmen aus?
    Wie sieht es mit sommerlichen Wärmeschutz aus?

    Das hat ja auch viel mit Klimasicherheit zu tun.
    Wäre doch schlecht, wenn die Menschen in den Städten wegen der Hitze kollabieren oder bei Stürmen nicht nur die zukünftig wahrscheinlich dezentrale Energieversorgung zerstört wird.
    Erinnert mich an Norddeutschland…

    1. Also unter die Solarzellen passen auch noch grüne Gärten auf den Dächern. Wir müssen einfach diese letzte Etagge als Baulast mit einplanen, denk ich gerade. Beste Grüße

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